ZURÜCK

Krafttraining für Skifahrer – Sporthalle

Damit der künftige Skiurlaub auch sicher ist und Spaß macht, empfiehlt die Sporthalle Wien spezielles Krafttraining für SkifahrerInnen

 

krafttraining für skifahrer

Das funktionelle Krafttraining für SkifahrerInnen der Sporthalle Wien

Endlich – Winter, Schnee und Skifahren! Wochenende und ab auf die Piste! – Doch was ist das? Nach bereits einem Tag zwickt und zwackt es am ganzen Körper – und dazu noch ein Muskelkater, der das Treppensteigen zur Hölle macht! Kein Wunder, denn deine im Alltag häufig vor dem PC eingerosteten Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke wollen trainiert und vorbereitet sein. Ein abgestimmtes Krafttraining für das Skifahren ist also unvermeidbar, um deinen Körper optimal auf die Belastung eines Skiurlaubs vorzubereiten. Damit hast du nicht nur die Möglichkeit einem Muskelkater zu entgehen, sondern auch deine Gesundheit durch ein minimiertes Verletzungsrisiko zu unterstützen!

Doch was bedeutet eigentlich ein funktionelles Krafttraining?

Funktionelles Krafttraining für Skifahrer bedeutet nicht nur die Muskulatur zu kräftigen, sondern

auch die umliegenden passiven Strukturen, wie Bänder und Sehnen, auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten…

Funktionell bedeutet immer zweckmäßig. Es geht also um ein Training, dass in Abhängigkeit von der Sportart, dem Trainingszustand und dem Leistungsziel die optimale Voraussetzung für das angestrebte Leistungsziel schafft.

Der aktive Bewegungsapparat unseres Körpers besteht jedoch nicht nur aus der Muskulatur. So bilden Sehnen beispielsweise den Übergang von Muskeln zu Knochen und sind der eigentliche Grund für die häufig bezeichnete „Muskelverkürzung“. In Wahrheit handelt es sich dabei also um die Verkürzung der umliegenden aktiven Strukturen. Dazu gehören neben den Sehnen auch die Bänder. So wirken beim Skifahren extreme Kräfte auf das bandgeführte Kniegelenk, welches durch die jeweils zwei Seiten- und zwei Kreuzbänder stabilisiert bzw. gesichert wird. Die Faszien sind Bindegewebe, welche Muskeln und Muskelgruppen umschließen. Das Bindegewebe zeichnet sich durch eine hohe Elastizität aus: Eine fehlende Beweglichkeit des Bindegewebes würde in weiterer Folge die Arbeit der Muskulatur einschränken.

#1 Mobility Training 

Unser Ziel ist ein sicherer und schöner Skiurlaub, der nicht nur anstrengend ist, sondern auch viel Spaß macht! Daher sollten neben der Verbesserung der Muskelkraft im Krafttraining gleichzeitig auch die Sehnen, Bänder und Faszien durch Mobility-Training und Stretching optimal auf die Belastung vorbereitet werden. Ein derartig umfassendes Training besitzt folgende Vorteile: Die Erhöhung der Arbeitstemperatur der aktiven Strukturen des Bewegungsapparats (Muskulatur, Sehnen, Bänder und Faszien) führt zu einem höheren Bewegungsumfang und spielt daher eine wesentliche Rolle bei der Verringerung des Verletzungsrisikos. Zudem bewirkt Mobility-Training eine verbesserte Geschmeidigkeit der passiven Strukturen (Knochen, Knorpel und Gelenke) wie beispielsweise dem Kniegelenk. Zudem erhöhen Stretching-Übungen die Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien.

Schau doch mal auf unserem Youtube Kanal vorbei! Dort findest du viele Videos zum Thema Mobility!

#2 Übung : „Krabbenlauf/ Crab-Walk“

Wahnsinnig effektiv & oft unterschätzt: Für diese Übung musst du nur vollständig in die Knie gehen und für eine Minute in dieser Position gehen bzw. laufen. Der Oberkörper wird dabei möglichst aufrecht gehalten. Mit dieser Übung trainierst du neben deiner Kraft gleichzeitig auch die Beweglichkeit in der Hüfte, aber auch in den Fuß- und Kniegelenken. Führe diese Übung mindestens dreimal mit einer kurzen Pause zwischen 30-60s durch.

# Übung 2: „Telemarksprünge/ Jumping Lunges“

Ausgangsposition ist der Einbeinstand: Dazu stellst du aus dem Kniestand ein Bein abgewinkelt vorne aus mit einem 90 Grad Winkel im Kniegelenk. Die Arme werden seitlich und parallel zum Boden ausgestreckt. Aus dieser Position springst du nun explosiv nach oben und wechselst in der Luft die Beine. Du landest also wieder in der Ausgangsstellung, jedoch mit dem anderen Bein vorne. Das Knie des hinteren Beines tippt jedoch nur am Boden an (keine Belastung) und es folgt sofort der nächste Sprung. Führe diese Übung 3x mit jeweils 30 Wiederholungen (d.h. jeweils 15 Sprünge pro Bein) aus. Zwischen den Sätzen wird eine Pause von 60s gemacht. Achte bei der Übung darauf, dass die Fußspitze des vorderen Beins nicht seitlich ausweicht.

Variante: Falls du dich dieser Übung nicht gewachsen fühlst, drücke dich aus der Ausgangsposition jeweils 15x links und anschließend 15x rechts explosiv nach oben ohne Abzuspringen. Anschließend folgt die Abwärtsbewegung.

# Übung 3: „Abfahrtshocke“

Du willst richtig in Schuss kommen? Dann übst du am besten die klassische Abfahrtshocke! Dazu nimmst du die Tiefposition der Kniebeuge ein und hälts diese für 60s. Die Oberschenkel sollten dabei die ganze Zeit parallel zum Boden gehalten werden. Nach einem kurzen Auslockern dazwischen wiederholst du die Übung noch weitere zweimal.

Variante: Die Übung ist dir zu wenig anstrengend? Dann führe direkt im Anschluss an die 60s zehn explosive Strecksprünge aus der zuvor gehaltenen Kniebeuge aus.

krafttraining für skifahrer

Wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß beim Skitraining!

Sollten dir diese Übungen zu wenig sein, schau doch mal in unseren Gruppenstunden vorbei oder sichere dir einen ganz individuellen Trainingsplan und Betreuung von unseren qualifizierten TrainerInnen im Rahmen von Personaltraining.

Wenn du sofort durchstarten willst, dann solltest du dich jetzt für das Rückrufservice der Sporthalle Wien anmelden!

 

Rückrufservice  Mitgliedschaft   Gutscheine